Kempten · Friedrichshafen · Meisterhandwerk seit 1912
Über uns

Steine aus Meisterhand

Hinter STOI steht ein Handwerksbetrieb in vierter Generation — und ein Steinmetzmeister, der jedes Projekt vom ersten Strich bis zum Einbau selbst begleitet.

Oben: Daniel Probst-Bosch mit Altinhaber Klaus Schlienz bei der Betriebsübergabe 2016.

Seit 1912Vierte Generation
Zwei WerkstättenKempten & Friedrichshafen
Restaurator i. H.Geprüft in der Denkmalpflege
Wer hier arbeitet

Wenn Sie bei uns anrufen, sprechen Sie nicht mit einem Vertrieb. Sie sprechen mit den Leuten, die den Stein danach in der Hand haben.

Geführt wird STOI von Daniel Probst-Bosch — Steinmetz- und Bildhauermeister, geprüfter Restaurator im Handwerk. Er ist Steinmetz in vierter Generation und stammt aus einer Familie, in der das Handwerk seit rund 1890 weitergegeben wird.

1912 gründete Familie Schlienz in Kempten-Lenzfried ihre Steinmetzwerkstatt. 2016 hat Daniel Probst-Bosch sie übernommen. 2025 kam der zweite Standort dazu: die frühere Steinwerkstatt Grammel in Friedrichshafen. Zwei Werkstätten, ein Anspruch — Küchenarbeitsplatten, Bäder, Böden, Treppen, Altäre und Grabmale entstehen bei uns im Haus, nicht bei einem Zulieferer im Ausland.

Das ist der Unterschied, den man einem Stein ansieht: Wir wählen den Block aus, richten die Maserung so aus, dass sie am fertigen Stück stimmt, und arbeiten die Kanten von Hand nach. Wer das abgeben muss, kann es nicht versprechen.

Inhaber

Daniel Probst-Bosch

Steinmetz- und Bildhauermeister · Restaurator im Handwerk

1977 in Kempten geboren, aufgewachsen in Betzigau. Die ersten Begegnungen mit dem Werkstoff hatte er nicht in der Schule, sondern im Atelier des Bildhauers Alf Setzer — mit neun Jahren.

Gelernt hat er dort, wo Steinmetze seit Jahrhunderten lernen: in den Bauhütten. Erst St. Georg in Nördlingen, dann St. Stephan in Wien. Es folgten die Restaurierungswerkstätte Strattner in Ammerndorf, die Prüfung zum Restaurator im Handwerk in Wunsiedel und 2012 die Meisterschule in Freiburg.

Ein Stein verzeiht keinen Fehler. Was weg ist, ist weg. Genau das prägt die Arbeitsweise im ganzen Betrieb — erst denken, dann schlagen.

Der Werdegang

Von der Bauhütte in die eigene Werkstatt

Handwerkliche Ausbildung lässt sich nicht abkürzen. Die folgenden Stationen erklären, warum wir Restaurierungen an Baudenkmalen ebenso übernehmen wie einen Altar oder eine Küchenarbeitsplatte.

1986

Atelier Alf Setzer, Betzigau

Erste Arbeiten am Stein im Atelier des Bildhauers — über mehrere Jahre, lange vor der Lehre.

1993

Lehre in der St. Georgs Bauhütte, Nördlingen

Drei Jahre an einer Bauhütte: Werksteinbearbeitung, Profile, Maßwerk — das Handwerk in seiner ursprünglichen Form.

1998

St. Stephans Bauhütte, Wien

Arbeit an einem der bedeutendsten gotischen Bauwerke Europas — und die Erfahrung, wie Substanz über Jahrhunderte erhalten wird.

1999

Restaurierungswerkstätte Strattner, Ammerndorf

Vertiefung in Steinrestaurierung: Schadensbilder lesen, Ergänzungen anpassen, historische Oberflächen respektieren.

2004

Restaurator im Handwerk, Wunsiedel

Geprüfte Zusatzqualifikation für Denkmalpflege. Seither entstehen Projekte in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege — an Bauskulpturen, Natursteinfassaden und steinernen Fußböden. Bis 2015 war Daniel Probst-Bosch im elterlichen Familienbetrieb in Füssen tätig.

2011

Ulrichskirche Pinswang, Österreich

Restaurierung des Fußbodens und Neugestaltung der liturgischen Orte — Volksaltar, Ambo und Taufbecken, gemeinsam mit Alf Setzer. Im selben Jahr Assistenz an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zum Projekt

2012

Bildhauer- und Steinmetzmeister, Freiburg

Meisterprüfung an der Freiburger Meisterschule — dazu der erste Preis für die Brunnengestaltung in der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule.

2016

Übernahme der Steinmetzwerkstatt Schlienz, Kempten

Der 1912 gegründete Betrieb in Kempten-Lenzfried wechselt in die vierte Generation und wird zur Basis für alles, was danach entsteht.

2023

STOICONCEPT und Himmelreich Memorial

Planung und Ausführung ganzer Friedhofskonzepte — daraus entstand das Himmelreich Memorial, eine modulare Gemeinschaftsgrabanlage für Kommunen. Mehr dazu

2024

Altarraum Haus Simeon, Kempten

Konzeption und Umsetzung von Altar, Ambo und Tabernakel für die Kapelle im Seniorenwohnen für pensionierte Priester. Zum Projekt

2025

Zweiter Standort in Friedrichshafen

Übernahme der Steinwerkstatt Grammel am Friedhof Friedrichshafen — mit dem bisherigen Inhaber Joachim Grammel, der weiterhin im Team arbeitet.

Wie wir arbeiten

Erst der Bleistift, dann das Werkzeug

Jeder Entwurf entsteht von Hand auf Papier, jede Schrift wird auf dem Stein angerissen, bevor sie gehauen wird. Proportionen, Buchstabenabstände, die Wölbung der Platte — das entscheidet sich am Zeichentisch und am Stein, nicht in einem Katalog.

Genauso läuft es beim Innenausbau: Wir nehmen selbst Maß, wählen die Platte gemeinsam mit Ihnen im Lager aus und richten die Maserung so aus, dass sie an der Fuge weiterläuft. Zuschnitt, Kanten, Ausschnitte und Einbau bleiben im Haus.

Das dauert länger als eine Bestellung im Katalog. Dafür steht am Ende ein Stück, das kein zweites Mal existiert.

Vom ersten Strich an

Wir zeichnen, bevor wir schneiden

Jedes Grabmal, jede Arbeitsplatte, jeder Altar beginnt als Handzeichnung. Sie sehen den Entwurf, bevor der Stein angefasst wird — und sagen, was noch anders soll.

Daniel Probst-Bosch zeigt einen handgezeichneten Grabmal-Entwurf in seinem Skizzenbuch
Der Entwurf entsteht im Skizzenbuch — nicht im Katalog.
Aufgeschlagenes Skizzenbuch mit einer Handzeichnung für ein Grabmal aus Naturstein
Maße, Proportionen, Schriftbild — alles von Hand.
Beratungsgespräch am Planungstisch in der Natursteinausstellung der STOI Steinmetzwerkstatt

Sie sitzen mit am Tisch

In der Ausstellung liegen die Muster griffbereit: Granit, Marmor, Quarzit, Kalkstein, Feinsteinzeug. Sie fassen an, halten nebeneinander, sehen den Stein im Tageslicht.

Danach entsteht die Zeichnung — und erst wenn die stimmt, geht der Auftrag in die Werkstatt.

Beratungstermin vereinbaren
Zwei Werkstätten

Allgäu und Bodensee

Beide Standorte arbeiten mit derselben Mannschaft an denselben Maschinen — nur näher an Ihnen. Wo Sie anrufen, entscheidet die Entfernung, nicht die Zuständigkeit.

Stammsitz seit 1912

Kempten-Lenzfried

Der Ursprungsbetrieb im Allgäu. Hier stehen die Werkstatt, das Steinlager und der Ausstellungsbereich, in dem Sie Platten und Grabmale im Original ansehen können. Steinmetzmeister Leonard führt hier die Werkstattarbeiten aus.

STOI Steinmetzwerkstatt Schlienz
Ostbahnhofstraße 75, 87437 Kempten (Allgäu)
0831 73 98 6 · info@stein-kempten.de
Seit 2025

Friedrichshafen

Die frühere Steinwerkstatt Grammel direkt am Friedhof. Kein Neuanfang auf der grünen Wiese: Joachim Grammel hat den Betrieb übergeben und arbeitet weiter mit — samt seiner Kundschaft, seinen Formen und dem Wissen aus Jahrzehnten am Bodensee.

STOI GmbH Steinmetzwerkstatt
Hochstraße 69, 88045 Friedrichshafen
07541 73 49 0 · info@stoi-stein.de
Das Team

Wer Ihr Projekt begleitet

Bei uns bleibt der Ansprechpartner derselbe — vom ersten Gespräch bis zu dem Tag, an dem der Stein steht.

Daniel Probst-Bosch

Inhaber · Meister · Restaurator i. H.

Führt beide Betriebe, plant Sakralräume und Restaurierungen und ist bei Entwürfen selbst am Stein. Erreichbar an beiden Standorten.

Felix Wolf

Steinmetzmeister · Projektleitung Friedrichshafen

Ihr Ansprechpartner am Bodensee. Betreut Aufmaß, Planung und Ausführung vor Ort und koordiniert die Baustellen in Baden-Württemberg.

Joachim Grammel

Steinmetzmeister · Friedrichshafen

Hat die Steinwerkstatt Grammel aufgebaut und 2025 an STOI übergeben — und arbeitet seither weiter im Betrieb. Jahrzehnte Erfahrung am Bodensee.

Daniel Probst-Bosch und zwei Steinmetze der STOI Steinmetzwerkstatt prüfen gemeinsam eine Natursteinplatte
Vor dem Einbau geht jede Platte noch einmal durch mehrere Hände.
Aus der Werkstatt

Werkzeug, das seit Generationen dieselbe Arbeit macht

Knüpfel, Fäustel, Meißel, ein Bleistift und Packpapier. Vieles davon liegt seit Jahrzehnten auf denselben Werkbänken — und funktioniert genauso gut wie am ersten Tag.

Knüpfel, Meißel, Fäustel und staubige Schutzbrille auf einer alten Holzwerkbank
Staubige Schutzbrille neben Knüpfel und Meißel in der Steinmetzwerkstatt
In Stein gehauenes Wappenrelief mit dem Namen Schlienz und Steinmetzwerkzeug
Abgearbeitete Knüpfel und Fäustel im Werkzeugregal der Steinmetzwerkstatt
Hände zeichnen einen Entwurf mit Bleistift auf Packpapier, daneben eine Schutzbrille
Reihe geschmiedeter Meißel und Steinmetzeisen auf einem Holzbrett
Aufgerollte Entwurfszeichnung neben einer Schutzbrille auf der Werkbank
Mit Blattgold vergoldetes Detail einer von Hand gearbeiteten Steinskulptur
Steinmetz der STOI Steinmetzwerkstatt bearbeitet eine Skulptur von Hand
Arbeit am Zeichenbrett in der Steinmetzwerkstatt in Kempten-Lenzfried
Von Hand gearbeitetes Skulpturdetail aus hellem Kalkstein in der Werkstatt
Bearbeiteter Steinblock auf der Werkbank, im Hintergrund eine Entwurfszeichnung
Schwarzweißaufnahme: Arbeit am Zeichentisch in der Steinmetzwerkstatt
Staubbedeckter Gehörschutz hängt am Regal in der Steinmetzwerkstatt
Ausgeführte Projekte

Woran man uns messen kann

Naturstein im Objektbau entsteht selten allein. Viele der folgenden Arbeiten sind gemeinsam mit Architektur- und Planungsbüros aus der Region entstanden — unter anderem mit OTT Architekten in Augsburg und Langhugger Rampp Architekten in Kempten.

Laufend

Denkmalpflege in Bayern

Erhalt steinerner Baudenkmale in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Restaurierung

Laufend

Kunst am Bau und freie Arbeiten

Skulpturen und Reliefs, gezeigt unter anderem bei den Kunstausstellungen der Allgäuer Festwoche. Gestaltung und Kunst

Kommen Sie vorbei

Am besten sehen Sie sich den Stein selbst an

Wir zeigen Ihnen die Platten im Lager, besprechen Ihr Vorhaben und nehmen anschließend bei Ihnen Maß. Auf Wunsch erhalten Sie Ihr Angebot innerhalb von 24 Stunden.

Friedrichshafen07541 73 49 0
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  • Welches Material ist es geworden, und warum dieses?
  • Wie liefen Aufmaß und Einbau — pünktlich, sauber?
  • Wie ist es nach ein paar Monaten im Alltag?
  • Was wurde gemacht — Boden, Wand, Dusche, Waschtisch?
  • Wie lief die Abstimmung mit den anderen Gewerken?
  • Wurde der Zeitplan gehalten?
  • Welcher Stein, welcher Raum — was gab den Ausschlag?
  • Gab es etwas Kniffliges: Übergänge, Treppe, Altbau?
  • Wie sieht der Boden heute aus?
  • Worum ging es — Treppe, Fassade, Kamin, Restaurierung, Gewerbebau?
  • Was war die Herausforderung?
  • Was hat Sie überzeugt, sich für uns zu entscheiden?
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